Thrillerpfeife

Was Bochums Geisteswissenschaftler denken…

Verfasst von: Marc Spirenzi Am: August 30, 2010

Entdeckt in GB 02.

Entdeckt in GB 02.

Mehr Karaoke-Boxen fürs Ruhrgebiet

Verfasst von: Marc Spirenzi Am: Dezember 9, 2009

weil die lustig sind.

Glück auf: Die letzte Alternative der Opelaner

Verfasst von: Marc Spirenzi Am: November 8, 2009

Bochum hat viele, viele Niederlagen einstecken müssen. Erst machen die Zechen zu, dann mußten die Bochumer den Namen ihrer Stadt mit den Wattenscheidern teilen. Plötzlich wollte selbst Herbert hier nicht mehr wohnen, und dann werden finnische Telefone günstiger in Rumänien zusammengelötet.

Aber der dickste Hund kommt erst noch. Und der hat kein Fässchen mit Hochprozentigem um den Hals, obwohl manch einer nen ordentlichen Schluck aus der Pulle inzwischen gut vertragen könnte. Nach all dem Hüh und Hot ist jetzt der Verbleib im globalen Mutterkonzern GM wohl doch abgemacht. Keine Lösung mit Magna, keine mit der Russendiskobank und schon garnicht mit den Chinesen.

Da kann uns Jürgen sich noch so mit der Belegschaft solidarisieren, es ändert nix.  Vielleicht kommen wenigstens die Schüler in Bochum auf ihre Kosten, wenn sie zu einer wie immer folgenlosen Demo zwangsverpflichtet werden. Wenigstens sehen sie dann mal die üblichen Verdächtigen mit ihrem nicht vorhandenen Handlungsspielraum aus nächster Nähe: Jürgen und Ottili bestimmt, vielleicht die Kraft, und Oskar war ja letztens auch da. Sie werden sich kämpferisch geben, viele Fahnen werden wehen, vielleicht Kerzen oder ein Sternmarsch: „Das lassen wir uns nicht bieten. Nicht mit uns.“

Aber die hart arbeitenden Jungs haben mehr verdient als sowas, und hier bekommen sie es auch:

Um den Opelanern Mut zu machen und sie für den  Kampf und für die Zeit danach zu unterstützen, wurde diese Webseite mit nützlichen Tipps für die kommenden harten Tage erstellt.


Also warum immer alles so schwarz sehen? Es geht doch schon wieder aufwärts: Der VfL muss nicht mehr mit dem Textildiskont-Logo seiner nächsten Heimniederlage und dem Wunsch nach direktem Wiederaufstieg  hinterher rennen. Is ja schon fast was auch nichts.


Duisburgs Selbsteinschätzung

Verfasst von: Marc Spirenzi Am: Juli 12, 2009

Kunst ist autonom. Darum nicht beherrschbar. Darum ist sie gefährlich für ein einseitiges Saubermann-Image. Doch so ein Bild möchten regierende Städtepolitiker vermitteln. Dabei wird immer wieder ein Gemeinplatz überstrapaziert: Die Menschen hier machen die Region aus. Doch hört und sieht man wenig von diesen Menschen. Zu sehen sind dagegen  gesponserte, museale Kulturveranstaltungen mit toten oder internationalen Künstlern. Metropolenflair geht vor und bringt tolle Bilder für die Lokalpresse. Keine Gefahr für niemanden. Die Medien sind natürlich mit ihrer Überwacherfunktion als vierte Kraft im Staat damit beschäftigt, die Bürger über städtische Verschwendungen/Kungeleien und Kulturevents zu informieren. In Zeiten geschlossener oder ‘synergetisch-umstrukturierter’ Lokalredaktionen bedeutet dies leider zu oft das bloße ‘strg+c – strg+v’ -Veröffentlichen der Pressemitteilungen von diversen Veranstaltern. Übrig bleibt eine weichgespülte Kunst, die niemanden stört, und darum niemanden interessiert. Die hegmoniale Meinung wird nicht angekratzt.

Wider die institutionalisierte Langeweile

Doch gegen die selbstverliebte Großmanns-Metropolen-Sucht der Kulturhauptstadt-2010-Manager-Pfeifen zeigt die Thrillerpfeife, dass es tatsächlich noch andere Meinungen als die offizielle über das 500.000 Seelen-Kaff Duisburg gibt.

Wir präsentieren aus dem ignorierten Untergrund:

Die volle Breitseite der Bandbreite:

So gut kann die Uni Bochum aussehen

Verfasst von: Marc Spirenzi Am: Februar 25, 2009

Wiederentdeckt:

Schneider TM

Fashion-Metropole Ruhr? Eine modische Shopping Tour mit Marc Spirenzo

Verfasst von: Marc Spirenzi Am: Januar 15, 2009

In Berlin trifft man sie an jeder Straßenecke, die hippsten Fashion-Victims beim Schaulaufen, oder im Café Togo. Total up-to-date. Ihr Stil ist fresh und wird im ganzen Land kopiert. Darauf bilden sich die Hauptstädter einiges ein. Berlin ist die un-heimliche Hauptstadt der Mode-Republik, “Arm und das ist gut so aber sexy“ ist ihr Motto. Doch seit einiger Zeit werden Gerüchte laut. Es brodelt im Revier: Jetzt wird sich was ändern. Immer öfter hört man von gut gekleideten Menschen auch in den Ruhrgebiets-Städten. Wenige haben sie wirklich zu Gesicht bekommen. Was sich erst nach Science-Fiction anhört, wird beim prüfenden Blick in die Mode-Tempel der Innenstädte und Shopping-Malls zur Gewissheit: Der Pott putzt sich heraus. Aber ganz Deutschland fragt sich: Kommt da noch mehr? Oder war’s das schon wieder? Kann es der Pott mit den anderen Hochburgen der Modewelt aufnehmen?

Gibt es sie schon, die Fashion-Metropole Ruhrgebiet?

Die Mode-Redaktion der Thrillerpfeife schaut genau auf die angesagtesten Klamotten, und ist bei jedem neuen Trend vorne mit dabei. Aktuelle Veränderungen auf dem Sektor Mode werden bei uns kritisch unter die Lupe genommen. Um keine Mega-News zu verpassen, treffen sich unsere Redakteure regelmäßig mit bekannten Persönlichkeiten der Szene.

Diese Woche im Gespräch: Marc Spirenzo

Das selbst ernannte Underground-Street-Style-Hobby-Model war bereits in Paris, London, Amsterdam und Mailand unterwegs. Sein cooler Look wird in Fashion-Kreisen post-modern, ja teilweise sogar post-future genannt. Die Thrillerpfeife traf den Style Experten bei nass-kaltem Wetter zum Bummel in Bochum. Hier der Live-Bericht:

Der Schneematsch ist noch nicht weggetaut, als das Meeting beginnt. Spirenzo ist bester Laune, und lässt sich vom trüben Wetter den Tag nicht verderben. Eine Tour durch die Geschäfte beginnt, und bereits im dritten Laden, dem Möbelhaus unter den Bekleidungsfirmen, lässt er sich vom Thrillerpfeifen-Team zu einem kleinen Spontan-Shooting überreden.

Spirenzo beim Foto-Shoot

Auf diesem Exklusiv-Bildmaterial trägt er ein weißes Basic-Shirt unter einem warmen, matsch-grün-baumwollnen Pull-Over! Dazu kombiniert der Outfit-Guru einen ex-grauen Trainer aus der 2001-Collection mit einer schwarzen Winterjacke, mit lässig nach hinten fallender Kapuze. Der gewitzte hell/dunkel-Kontrast verweist verspielt auf den Hut, der das Farbschema negativiert aufgreift. Crazy! Die extravagante Kopfbedeckung mit tief-schwarzem Kummerbund ist ein echter Eye-Catcher, und das Tüpfelchen auf dem i von Spirenzos sagenhaftem Look.

Thrillerpfeife nachgefragt

Bei unserem Bummel durch die Innenstadt bleibt Zeit, nach den neusten Entwicklungen zu fragen. Die Antwort überrascht. Der Trendsetter ist begeistert vom Ruhrgebiet, und kann die skeptische Einschätzung der regionalen Mode-Lage nicht teilen:

Das Revier hat Potential! Die Alltagskultur, das Essen hier, die Menschen und was sie tragen. Und vor allem: Wie sie es tragen! Mit Würde! Diese provokative Ablehnung des Massengeschmacks ist einmalig. Da können sich Berlin und Paris noch eine Scheibe abschneiden. Bisher trugen die Damen ihre Jeans zur best-möglichen Isolation noch in den Stiefeln. Doch langsam setzt sich im Revier der internationale Chic des unverhüllten Blicks auf die Hosen durch. Zusätzliche körperliche Belastung, ausgelöst durch spontanen Riesen-Wuchs der Handtaschen in dieser Saison, steigert automatisch die Körpertemperaturen der Ladys. Deshalb wird der optimale Luftaustausch immer wichtiger, Ventilation tut Not, und so bleiben die Hosenbeine von der Stopf-Technik verschont. Style kann auch praktisch sein. Auch bei den Männern gibt es Neuigkeiten: Noch vor Kurzem kleidete sich der gepflegte Herr von Welt beim Besuch einer Imbiß-Bude gern in Ballonseide. Doch diese Zeitzeugen der 80er haben ausgedient. Hochwertige Strech-Jogging-Buxen nehmen verdientermaßen ihren Platz, an der Sonne, an der Theke, ein. Das Ruhrgebiet hat diese mittlerweile bundesweite Entwicklung maßgeblich mitgetragen.

Der Mann nimmt kein Blatt vor den Mund. Die langen Jahre im Buisness haben seinen Blick für den nächsten Hype geschärft. Auf unsere Frage nach einem Rezept für das optimale Styling verrät Marc Spirenzo eine seiner legendären Styling-Regeln. Es ist wichtig, immer dem Anlass entsprechend gekleidet zu sein. Der Experte rät: Lieber Over- als Underdressed!Spirenzo nach dem Charity-Event


Man darf also gespannt sein, ob sich das Revier Spirenzos Tipp zu Herzen nimmt, damit der Style in Mode-Zukunft nicht wieder Richtung Zechen-Kumpel degeneriert. Er selbst befolgt die Regeln in jeder Minute. Ein Paparazzi-Bild zeigt ihn nach einem Triple-A-Charity-Ball in einer dunklen Ecke von Köln-Nippes im angemessen-legerem Trenchcoat.

Haben Sie Styling-Fragen an unsere Experten?

Wir beraten Sie gern bei ihrer persönlichen Restaurierung!

Dieser Text ist fiktiv. Auf den Gebrauch des sich aufdrängenden Adjektivs ‚großartig’ wurde zu Gunsten eines bald erscheinenden Textes verzichtet, in dem jenes Wort das einzig- und oft-benutzte Adjektiv sein soll.

Das Fernsehprogramm: Einschaltquoten vs. Inhalt?

Verfasst von: sgga Am: Januar 3, 2009

Das Medium Fernsehen orientiert sich scheinbar  nur noch an Quotenanteile als an Inhalte. Zu dieser Behauptung komme ich, wenn ich  die schlechte Qualitiät einiger Sendungen betrachte. Ich vertrete nicht die Meinung, dass es nur noch „Bildungsfernsehen“ geben sollte und der gesamte Unterhaltungsbereich abgeschafft werden muss. Die Ideen der Sendungen aus dem Unterhaltungsbereich sind teilweise sehr gut, nur das Niveau dieser Sendungen  ist unakzeptabel. Es sollte vor allem bei der Unterhaltungsbranche darauf geachtet werden, dass die Inhalte ein gewisses Niveau haben, das heißt, dass Beschimpfungen, Bloßstellungen anderer Menschen  dort nicht angemessen sind. Solche Dinge sind auch im normalen Leben tabu. 

Besonders bedenklich ist es, wenn Jugendliche solche Arten von Sendungen häufig konsumieren. Viele junge Menschen könnten den Eindruck bekommen,  es sei durchaus in Ordung , wenn beispielsweise Menschen in einer Fernsehshow  öffentlich beleidigt oder bloßgestellt werden. Sind solche Sendeinhalte hinsichtlich der Persönlichkeitsentwicklung der Jungendlichen bedenklich?  Tragen die Medien  nicht auch eine gewisse Verantwortung? Oder sieht sich das Fernsehen nur noch als Wirtschaftsbranche, welche sich an Einschaltquoten orientiert?

Warum hat sich die Qualität des Fernsehens allgemein so verschlechtert? Sind Einschaltquoten wichtiger  als gute Inhalte? Wahrscheinlich werden Menschen, welche die Qualität des Fernsehens kritisieren,  eher belächelt als ernstgenommen . Es wird sich nämlich  zu wenig mit der Diskussion der Inhalte auseinandergesetzt, weil die meistens Menschen das Fernsehen nur nach als Unterhaltungsfunktion wahrnehmen. Es findet keine kritische Reflexion mit den Inhalten  statt.

 Sind es vielleicht  auch sozialpsychologische Gründe, weshalb das Fernsehen immer niveauloser wird? Hat sich das Sozialverhalten der Menschen verändert und diese Veränderung spiegelt das Fernsehen wieder? Wenn diese Theorie stimmt, dann könnte man dem Fernsehen gar keine Schuld bei der Ausstrahlung dieser Inhalte zusprechen, da es einfach nur das Spiegelbild unserer Gesellschaft wiedergibt.  Betrachten wir also die Wirklichkeit im Fernsehen oder wird uns ein falsches Gesellschaftsbild gezeigt? Zeigt das Fernsehen nur ein Abbild der Gesellschaft oder findet gleichzeitig eine Beeinflussung  statt? Lassen sich die Menschen durch das Fernsehen bezüglich ihres Verhaltens beeinflussen? Dann herrscht in unserer Gesellschaft scheinbar ein Zerfall der sozialen Werte. Ist dies etwa die Zukunft der Gesellschaft?

SG

Martial Arts: Unterschiede lernen

Verfasst von: sojobo Am: Januar 2, 2009

Martial Arts: Unterschiede lernen

Karate besteht nicht aus „Auftragen und Polieren“ und Ninjas sind keine mutierten Schildkröten! Außerdem macht nicht jeder Kämpfer, der Tritte einsetzt, „Kung Fu“. Es gibt unzählige verschiedene Kampfkünste und Kampfsportarten; der folgende Artikel will die bekanntesten unter ihnen- allerdings nur die ostasiatischen- kurz vorstellen, um den Unwissenden wenigstens eine grobe Vorstellung zu verschaffen.

Ursprung

Martial Arts“ ist der Oberbegriff für sämtliche Kampfkunstsysteme. Die meisten von ihnen stammen aus dem ostasiatschen Raum und haben eine gemeinsame Wurzel: Es wird angenommen, dass es bereits vor Buddhas Lebzeiten Systeme gab, die zwar als Atemübungen gedacht waren, den heutigen Kampfsystemen aber sehr geähnelt haben. Untersucht man die Geschichte der Kampfkünste, so kommt man an einen Namen nicht vorbei, obwohl auch auch seine Existenz von heutigen Geschichtsforschern angezweifelt wird; Bodhirdarma. Dieser indische Mönch, der von 470 bis 543 gelebt haben soll, gilt als der 28. Nachfolger des Buddha und Begründer der Kampfkünste. Nachdem er eine Pilgerfahrt nach China unternahm, blieb er in einem buddhistischen Kloster, dem Shaolin. Da die Mönche von ihren langen Gebeten körperlich sehr schwach waren, verband Bodhirdarma Meditationstechniken aus dem Chanbuddhismus mit Übungen aus dem Kalaripayat (ein primitives indisches Kampfsystem mit Waffen), um die Mönche damit physisch zu ertüchtigen. Aus diesen Übungen entstand später das Quanfa, welches die Shaolinmönche zu gefürchteten Kämpfern im ganzen Land machte. Jedoch wurde das Kloster im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört und die Mönche, die sich retten konnten, mussten ihre Kampfkünste sichern, indem sie Schüler aufnahmen. Auf diese Weise verbreitete sich die Kunst der Shaolin im ganzen Land und je nach Meister und anderen Begebenheiten, wie religiöse Aspekte, entwickelten sich viele verscheidene Stile, die sich auch bald in anderen Ländern ausbreiteten und neue Kampfkünste entstehen ließen.

Kung Fu

Quanfa und Wushu sind nur andere Begriffe für die im Westen unter dem Namen Kung Fu („harte Arbeit“) bekannt gewordenen Systeme. Es gibt heute hunderte verschiedene Stile. Einige sind Tierstile, wie die ursprünglichen 5 Tierstile des Shaolin-Quanfa (Schlange, Kranich, Tiger, Leopart und Drache), der Affen-Stil, der Gottesanbeterin-Stil und andere. Durch diverse Kung Fu Filme ist auch das Drunken Boxing bekannt geworden. Auch Tai Chi Quan und Wing Tsun sind Kung Fu Stile. Man unterscheidet auch zwischen inneren und äußeren Schulen. Die äußeren Schulen setzen stark auf körperliche Fitness, woraus sich die akrobatischen Kunststücke entwickelt haben, die wir aus dem Fernsehen kennen. Die inneren Schulen dagegen legen den Akzent auf die Stärkung des Qi, der Lebensenergie. Insgesamt werden im Kung Fu sowohl Tritte, als auch Schläge, Hebel und Würfe in unterschiedlichsten Variationen trainiert.

Ein Shaolin Mönch bei einer kleinen Kung Fu  Vorführung:


Karate

Karate-Do, zu deutsch „Weg der leeren Hand“, bezeichnet die Kampfsysteme, die sich auf der heute japanischen Insel Okinawa entwickelt haben. Es ist eine Symbiose aus mehreren Kung Fu Stilen und des sogenannten „Te“, bzw. „Okinawa-Te“, eines Selbstverteidigungssystems, das von Bauern zur waffenlosen Abwehr der Samurai entwickelt worden war. Seine Techiken sind weniger weich als die Kung Fu Stile und es gibt 4 große Stilrichtungen: Shotokan, Goju Ryu, Wado Ryu und Shito Ryu. Karateka (Karatekämpfer) trainieren heute 4 große Bereiche: Kata (komplexe, vorgeschriebene Schattenboxkombinationen), Kihon (die Grundschultechniken, die ebenfalls ohne Partner geübt werden), Kumite (der Wettkampfsport) und Selbstverteidigung. Erlaubt ist wie im Kung Fu alles, Schläge, Würfe, Tritte und Hebel.

So sieht eine von vielen Katas aus: Die Goju Ryu Kata „Saifa“:

Teakwon Do

Teakwon-Do („Weg des Faustes und des Fußes“) ist die koreanische Form des Karate und damit die weltweit populärste Karatevariante. Die Techniken sind dem japanischen Karate sehr ähnlich, nur wird hier ein viel größerer Wert auf Tritte gelegt. Außerdem ist dieses System heute verstärkt auf den Wettkampf ausgerichtet, weshalb sie im Gegensatz zum traditionellen Karate mehr auf größere Distanzen zwischen zwei Gegnern aus ist (für eine offene Kampfsituation auf der Kampffläche).

Ein paar Ausschnitte aus verschiedenen Teakwon-Do Kämpfen:

Judo

Judo ist ein japanisches Kampfsystem, das „weicher Weg“ bedeutet. Weich, weil es in diesem System heute weder Schläge, noch Tritte, sondern fast ausschließlich Würfe, Hebel und Würgegriffe gibt. Ziel ist es, den Gegner nach Möglichkeit mit seiner eigenen Kraft zu bezwingen und zu Boden zu bringen.

Ein Judokampf:

Ninjutsu

Dies ist die Kampfkunst der legendären Schattenkrieger, der Ninja. Ninjutsu (japanisch für „Kunst des Erduldens“) hat seine Ursprünge im mittelalterlichen Japan. Ninja waren Spione und gleichzeitig Auftragskiller, die sich in die Dienste von Landesherren gestellt haben. Ihre Hauptaufgaben bestanden, wie erwähnt, in der Spionage von Feinden und in der Tötung ebendieser. Die waffenlosen Kampftechniken des Ninjutsu ähneln in ihrer Form der des Karate, allerdings gehören auch Techniken des Schleichens und Versteckens zu diesem System. Auch der Umgang mit Schwertern, Wurfsternen, Rauchbomben und anderen Waffen werden hier gelehrt; sogar Giftmischen zählt zu den ursprünglichen Aspekten dieser Kampfkunst.

Ninjutsu-Demonstration:

Sumo

Sumoringen kommt ebenfalls aus Japan. Diese Kampfkunst blickt auf eine sehr lange Tradition zurück; die erste bekannte Erwähnung des Systems stammt aus dem Jahr 712. Ein Sumokampf findet statt in einer kreisrunden Kampffläche. Erlaubt sind hier nur Schläge mit der offenen Hand und Würfe. Ziel ist es, den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen, sodass er entweder die Fläche außerhalb des Ringes berührt, oder aber den Boden der Kampffläche mit einem anderen Körperteil als den Fußsohlen. Gleichgewicht spielt die zentrale Rolle für die Sumotori (Sumoringer). Darum legen sie wert darauf, sich ein stattliches Kampfgewicht zuzulegen und sie trainieren, um möglichst immer standhaft zu bleiben.

Ein Sumoringkampf:

Aikido

Das japanische Aikido lässt sich mit „Weg der Harmonie im Zusammenspiel mit Energie“ übersetzen und es handelt sich hierbei um ein reines Verteidigungssystem, das keinerlei Angriffe kennt. Wie beim Judo gibt es hier grundlegend keine Tritte und Schläge. An Techniken werden nur Hebel und Würfe angewendet, mit dem Ziel, die Kraft des Gegners zu nutzen, um seine Angriffe zu neutralisieren und den Aggressor außer Gefecht zu setzen.

Eine Aikido Vorführung, in der der eine Aikidoka Karatetechniken einsetzt, die sein Partner abwehrt:

Muay Thai

Diese auch als Thaiboxen bekannte Kampfkunst ist der Nationalsport Thailands. Im Mittelalter als Kampfkunst entstanden, die über umfangreiche Techniken verfügt und sogar den Umgang mit Waffen lehrte, ist das moderne Muay Thai heute besser bekannt als waffenlose Vollkontakt-Kampfsportart, die in einem Boxring ausgetragen wird und sowohl Tritte mit dem Fuß, als auch mit dem Knie gestattet und zudem noch Schläge mit der Faust und mit dem Ellbogen (zum Vergleich: in der westlichen Variante, dem Kickboxen, ist der Einsatz von Ellbogen und Knie in den meisten Staaten untersagt).

Ausschnitt eines Muay Thai Kampfes:

Es gibt im ostasiatischen Raum noch unzählige weitere Kampfkünste. Diese aber sind die wohl bekanntesten und populärsten. Der laienhafte Leser dieses Artikels hat nun keinen tiefen Einblick in die Systeme erhalten, aber sollte Eindrücke über die grundsätzlichen Wesensunterschide dieser Systeme bekommen haben. Kung Fu und Karate sind für ihn nun nicht mehr dasselbe- Hoffentlich!

MC

Lazarusorden – Zombie-Ritter

Verfasst von: sojobo Am: Dezember 19, 2008

Lazarusorden – Zombie-Ritter

Aus Büchern und dem Fernsehen sind sie wohl jedem bekannt; die drei großen Ritterorden aus den Kreuzzügen:  Johanniter, Deutscher Orden und vor allem die Templer. Diese waren aber nicht die einzigen Ritterorden, die im Heiligen Land für das Christentum gekämpft haben. Es gab viele andere kleinere Ritterorden. Einer von ihnen hieß „Militärischer und Hospitalischer Orden des Heiligen Lazarus von Jerusalem“.

Benannt nach dem von den Toten auferweckten Lazarus aus dem Johannes-Evangelium wurden die Ritter dieses Ordens ihrem Schutzpatron voll und ganz gerecht:

Leprakranker Mann

Er ging irgendwann zwischen den Jahren 1130 und 1145 aus einem Leprosorium vor den Stadtmauern Jerusalems hervor, also aus einem Hospital speziell für Leprakranke und er bestand zunächst auch selbst nur als Leprakranken.

Leprakranke, auch Aussätzige genannt, wurden im Mittelalter aus der Gesellschaft ausgeschlossen, weil man zurecht Angst hatte, man könnte von ihrer schrecklichen Krankheit angesteckt werden. Sie wurden gesellschaftlich somit für tot erklärt und mussten ihr Dasein außerhalb der Stadtmauern ihrer Heimat verbringen, bis sie langsam starben. Und gewiss war das niemals ein schöner Tod, denn Lepra ist keine schöne Krankheit. Schmerzhafte klaffende Wunden, die fleckenförmig den ganzen Körperüberziehen und Verstümmlungen ganzer Gliedmaßen lassen die Leprosen langsam dahin siechen. Kein Wunder also, dass die Lazariter wie lebende angefaulte Leichen aussahen; wie die Zombies in Michael Jacksons Thriller.

Nachdem 1187 Jerusalem von den muslimischen Truppen Saladins übernommen wurde, verlegte der Orden seinen Sitz nach Akkon. Bisher war die Hauptaufgabe des Ordens die Pflege von Leprakranken, doch von nun an nahm er verstärkt leprose Kreuzritter auf, besonders Johanniter und Templer. Diese wurden zwar nicht dazu gezwungen, ihren eigenen Orden zu verlassen, aber es wurde ihnen nahe gelegt. So bestand der Lazarusorden nun zu einem großen Teil aus kranken ehemaligen Tempelrittern.

Das Symbol der Lazariter

Wer glaubt, leprakranke Ritter seien zu geschwächt gewesen, um zu kämpfen, der irrt. So lange sie überhaupt noch eine Hand hatten, konnten sie auch ein Schwert halten und so lange sie noch nicht zu geschwächt waren, konnten sie reiten. Selbst König Balduin IV. war leprakrank und er konnte sein Reich trotzdem bis zu seinem Tod regieren. Die Lazarusritter konnten kämpfen und sie kämpften verbissen. Nicht nur die Motivation, das Heilige Land vor den Heiden zu retten und der Christenheit zum Sieg zu verhelfen, nicht nur das Paradies bot ihnen Anreiz zum Kampf. Nein, ihr Motto war es, lieber auf dem Schlachtfeld einen ehrenhaften Tod zu finden, als langsam, qualvoll und jämmerlich im Krankenbett dahin zu siechen. Sie kämpften also, um zu sterben.

Daher müssen ihre Feinde in den Schlachten von La Forbie (1244) und Mansurah (1250) gedacht haben, gegen Dämonen zu kämpfen, denn so sahen die Lazerner aus und so stürzten sie sich in den Kampf.

Bis 1253 hatten alle leprosen Lazarusritter ihre Erlösung im Tod auf dem Schlachtfeld gefunden und nachdem die Kreuzritter das Heilige Land an die Moslems verloren hatten, zogen sie sich auf ihre abendländischen Besitzungen zurück. Die Lazerner gibt es auch heute noch, nur ist er heute nicht mehr militärisch, sondern nur noch hospitalisch tätig.

Wissenswert ist es aber dennoch, dass es neben den mythenüberzogenen Tempelrittern und anderen Ritterorden auch einen kleineren Orden gegeben hat, der aus leprakranken Rittern bestand.

MC

(Ein paar Internetquellen)

Dein Fernseher lügt – Ein polemischer Filmtip

Verfasst von: Marc Spirenzi Am: Dezember 12, 2008

Dir kommt es so vor, als ob das TV-Programm genauso flach ist wie die neuste Plasma-Glotze? Du glaubst,  den gesendeten Quatsch kann doch niemand gut finden? Solche Einschätzungen kann man seit Jahren hören. Doch wird es eher schlimmer als besser. Und sollte wirklich einmal was Interessantes laufen, geht es zwischen all den Belanglosigkeiten unter.

Ähnliches gilt auch fürs Kino. Digitaler Fortschritt fordert mit special effects einen erheblichen Raum. Der Inhalt macht Platz für die Form. Aufgeblasene, rasante Actionszenen eignen sich gut, um beim Zuschauer mächtig Eindruck zu hinterlassen. Und um einen Neuwagen ertragreich per product placement ins rechte Licht zu rücken. Die verbesserte Technik, auch der ohrenbetäubende Digital-Sound, machen aus einem Kinobesuch ein fast  körperliches Erlebnis.  Es wird also an die schnellst-erreichbaren Instinkte appelliert. Inhaltlich haben Gewalt, nackte Haut und einfachste schwarz/weiß- oder wir-gegen-die-Muster Konjunkur, die Stories verflachen. Neue Geschichten zu verfilmen wird kaum gewagt, dagegen jagt ein Remake die nächste Fortsetzung. Wer  sich nicht ständig über die aktuellen Kino-Streifen informiert, wird wohl nur die Blockbuster der großen Studios zu sehen bekommen, da bei denen ein entsprechend hoher Werbeetat vorhanden ist.

So haben Filme mit kleinem Budget selten eine Chance, ein angemessen großes Publikum zu erreichen. So geschehen bei Free Rainer – dein Fernseher lügt aus dem Jahr 2007, den ich erst vor einigen Wochen zu sehen bekam.

Hier der fulminante Teaser:

Eine Story mit schnellen Autos, lauter Musik, Verschwörungstheorien, Sex, Drogen, Eingreiftruppen des BKA: Das bietet Free Rainer. Das oder Ähnliches bieten viele andere aber Filme auch. Das leider oft unterschätzte Kriterium der Relevanz allerdings wird im Gegensatz zu vielen sogenannten Kultfilmen  von Free Rainer erfüllt. Die Geschichte des TV-Machers bietet den Zusachauern  durch die überspitzte Darstellung des Fernsehens einen Bezugspunkt  zu seiner Lebenswirkichkeit an.  Das TV im Film nimmt sich die Realität zum Vorbild und wird übertrieben nachgezeichnet.

Was läuft also gerade im deutschen TV? Sinnlose Shows als Vorwand für Sex + Action. In vielen Reportagen gibt eine Stimme aus dem Off jede Interpretation des Gesehenen vor, in Herz-Schmerz-Trachten- und Krankenhaus-Telenovelas soll schwülstige Musik das Hoch-Emotionale verdeutlichen und  Boulevard-Magazine haben einen irrsinnigen Promikult verursacht. Die Ratgeber-Shows zur Erziehung für Kind und Hund, zur Verschuldung, zum Auswandern und zum Kochen werden aus  Laien auf dem jeweiligen Gebiet keine Profis machen. Wahrscheinlich dienen solche Shows auch nur der Stärkung des Selbstwertgefühls des Zuschauers, wenn er die Peinlichkeiten der Kandidaten sieht. Der Begriff Volksverdummung kann einem in den Sinn kommen.

Und warum ist das Programm so, wie es ist? Weil es schnell und billig herzustellen ist. Recherche ist zeit- und kostenintensiv, also wird primitive Unterhaltung gezeigt. Eine Halle mit Zuschern (egal, wenn sie nicht klatschen, den Applaus kann man in der post-production hinzumischen), ein paar austauschbare Promis ans Panel, ein austauschbares Setting wie den Dschungel, die Berge oder die See, ein Gewinnspiel, ein paar knapp bekleidete Tänzerinnen – fertig ist eine  Show für die Prime Time. Und die Show würde ihr Publikum finden.  Es wird insgesamt immer länger ferngesehen: 1992 hat der Durschnitts-Deutsche noch 167 Minuten täglich in die Glotze geschaut, 2004 sind es 210 Minuten (Quelle). Und mehr Zuschauer bedeuten für die Sender höhere Einnahmen, da die Werbezeit teurer verkauft werden kann. RTL hatte 2003 einen Umsatz von 1,88 Millarden €, ProSiebenSat1 hatten 2007 einen Umsatz von 2,703 Mrd.

Aber:

Warum schalten die  Zuschauer trotz  des unterirdischen Niveaus nicht aus? Weil sie an das schlechte Programm gewöhnt sind. Gewöhnung ist ein zentraler Begriff im Film. Die Zuschauer wollen sehen, was sie schon kennen.  Das Publikum gewöhnt sich an alles,  TV-Charakter werden zu Begleitern. Fernseh-Macher Rainer sagt: Zeig ein halbes Jahr lang Dreck – am Ende werden sie ihn lieben. Die realen Einschalquoten bezeugen, dass er Recht hat. Und diesen Gewöhnungs-Effekt will Rainer ausnutzen, um die deutsche TV-Landschaft zur Qualität zu zwingen.

Der Trailer zeigt wie:

„Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien“

Das sagt Niklas Luhmanns in Die Realität der Massenmedien. Er zeigt, wie Medien die Welt erst konstruieren. Es stellt sich also nicht die Frage, in wie weit das Fernsehen die Wirklichkeit abbildet. Das Fernsehn zeigt nur sich selbst. Die Frage von Bedeutung lautet:

Welchen Einfluss hat das TV?

Die Antwort gibt eine Studie mit dem Namen Pisaverlierer: Je mehr Zeit Schülerinnen und Schüler mit Medienkonsum verbringen und je brutaler dessen Inhalte sind, desto schlechter fallen die Schulnoten aus. Im Frühjahr 2008 wurden wiedereinmal Pisa-Zahlen veröffentlicht. In der Studie werden die Kompetenzen von Fünfzehnjährigen im Lesen und in der Mathematik ermittelt. Das Erbebnis: 23 %  der untersuchten Schüler gehört in die sogenannte Risikogruppe. Das bedeutet, dass 23% der Schüler nur die Komepentzstufe I oder darunter erreichen. Kompetenzstufe I bedeutet Grundschulniveau. Mehr als ein Fünftel der Schüler kann also nicht ausreichend Rechnen und Lesen. Sie sind nicht auf das Leben in der Gesellschaft vorbereitet. Aber genau diese Gruppe sieht stundenlang Unterschichten-Fernsehn. Genaueres zu Pisa: FAZ vom16. Dezember 2008, S. 37.

Wohin es führt, wenn der TV-Konsum bei schlechter Programm-Qualität steigt, läßt sich nachlesen. Die Logik der Sorge – Verlust der Aufklärung durch Technik und Medien bringt die Konsequenzen der von vielen bemerkten Verdummung auf den Punkt:

Die Folgen sind eine Infantilisierung der Gesellschaft, strukturelle Verantwortungslosigkeit und eine durch manipulative Medien verursachte gesamtgesellschaftliche Aufmerksamkeitsstörung.

Free Rainer zeigt, dass eine unaufmerksame Bevölkerung der Wirtschaft und der Politik nicht ungelegen sind. Die Zuschauer werden zum Konsum erzogen. Konsum befriedigt die Gelüste, der Konsument hat einen angemessenen Lebensstandart, er ist zufrieden, und so stellt er das Gesellschafts- System nicht in Frage. Zitat eines Programmverantwortlichen im Film:

Unsere Zuschauer, das ist opportunistisches Pack. Die wollen Titten sehen und wissen, wie man Steuern spart. Später sinngemäß: Die Leute gehen zur Arbeit, kommen nach Hause und der Rest ihres Lebens spielt sich hinter der Mattscheibe ab. Noch nie gab es so wenig Aufruhr. Die Leute sind von der Strasse weg. Noch nie war das System so stabil.

Apropos stabiles System: Im Film dient Aldous Huxley: Brave New World den Helden als Erkenungsmerkmal.

Das Buch von 1932 zeigt eine in ein Kasten-System eingeteilte Welt, gegliedert von Alpha = gebildet bis Gamma = ungebildet. Die niederen Kasten sollen zufrieden und ungebildet bleiben. Drogen, Gefühlskino und Orgien beschäftigen die Arbeiter, sie werden durch Genuß ruhiggestellt. Der Konsum führt zur Stabilität.  Geführt wird diese Gesellschaft von einem Weltdirektor, der Erfinder der Fließbandarbeit Henry Ford ist an die Stelle Gottes getreten. Die Ökonomie ist die dominante Kraft der Gesellschaft. Genau dieser Befund läßt sich auch außerhalb der Fiktion im Buch auf  die  globalisierte Welt übertragen.

Politiker sprechen oft von nötigem Wirtschaftswachstum zur Wohlstandserhaltung. Doch die Handlungsmöglichkeiten der Entscheider sind in Zeiten mit weltweit verschuldeten Staatshaushalten sehr begrenzt. Da ist eine leicht zu regierende, Tv-kontrollierte Beölkerung bequem. Eine Emanzipation der Konsumenten wird durch ungenügende Transparenz verhindert.

Die Wirtschaft sieht in dem TV-Zuschauer lediglich den potentiellen Konsumenten. Das Auseinandersetzungen mit kontroversen Inhalten garnicht gewünscht sind, sieht man an der Dreistigkeit, die sich herausgenommen wird, wenn kritische,  oft berechtigte Fragen aufkommen. Besteht die Gefahr, ein Unternehmen oder Politiker könnte nicht im idealen Bild gezeigt werden, gibt es kein Interview. Oder die Supermarkt-Kette schaltet keine Anzeigen mehr. Und wie kann es sein, dass Volksvertreter und Unternehmenssprecher, bei einem Anliegen die Bevölkerung betreffenend, keinen Kommentar abgeben?

In Free Rainer hat die Telekratie die Demokratie bereits abgelöst.


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